Politik

Politik spielt für mich eine wichtige Rolle schon aus persönlichen Gründen: Ich kann es wirklich nicht mehr ertragen in der Welt wie sie ist. Deshalb gilt ein Großteil dessen, was ich tue, dem Ansinnen, dazu beizutragen, die Welt zu verändern. Das Ziel dieser Veränderung sollte m.E. abstrakt schon so etwas sein, wie Marx im kommunistischen Manifest beschrieben hat: "Anstelle der bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist", nicht umgekehrt die unfreie Entwicklung aller unter der Herrschaft des ihnen fremden Zwecks der Kapitalakkumulation die Bedingung der unfreien Entwicklung eines jeden.

Das ist schon in Hegels Programm des an und für sich freien Willens angelegt, aber leider inkonsequent durchgeführt. Nichts desto trotz ist aus der Beschäftigung mit der Hegelschen politischen Philosophie einiges über die Erfordernisse einer befreiten Gesellschaft zu lernen, ganz besonders, wenn man nicht wie viele heutige Linke auf einen naiven Standpunkt der Unmittelbarkeit zurückfallen will, der das "gute" Bourgeois-Interesse verwirklichen will gegen das "böse" des Citoyen. Das Ziel muss dagegen eine vernünftige Vermittlung von Allgemeinem und Besonderem sein, in der weder das Allgemeine noch das Besondere das bleiben, was sie sind.

Viel Wichtiges lässt sich unter paeris.net [ext] nachlesen.

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[Bild eines schlecht und einfach mit einem Grafik-Programm gezeichneten Totenschädels]
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